Dunkelretreat Rückmeldungen


Ich veröffentliche die Dunkelretreat Rückmeldungen für Leser, die sich ein Bild über mögliche Erfahrungen als auch über Sinn und Nutzen eines Dunkelretreats machen möchten. Die Seite wird ständig aktualisiert und ergänzt.

Das Einstellen der Rückmeldungen erfolgt mit Zustimmung der Dunkelretreat-Gäste, die sich bei mir für einige Tage oder Wochen in einem Dunkelretreat befunden haben. Die Dunkelretreat Rückmeldungen sind aus der erlebten Erfahrung heraus formuliert, unmittelbar oder einige Tage nach dem Ende des Dunkelretreats. Viel Spaß und Spannung beim Lesen!


7 Tage Dunkelretreat von Petra 19. – 25.6.2017

Liebe Saskia,

danke für die Videodateien. Ich habe sie gut runterladen können. Diese Zusammenfassung der Dunkelwoche ist wertvoll für mich.

Am liebsten wäre ich ja noch mindestens einen Tag geblieben.
Ich spürte schon beim nach-Hause-Fahren wieder eine kleine Angst – wie werde ich meinen Alltag meistern und meinem Mann begegnen? Es war auch wie erwartet, ein wenig holprig. Ich war fixiert darauf, etwas zu sagen von meinen neuen Gefühlen. Mein Mann war nicht interessiert daran. Ich nahm es zur Kenntnis.
Später war er offen für mich. Ich habe weniger geredet als sonst, dafür klar und präzise – und doch war ihm das zu viel. Ich habe es verstanden und ihm das auch gesagt. Meine neue Weichheit macht einen neuen Umgang miteinander möglich. Es haben sich schon einige wirklich innige Momente ergeben und der Anfang eines emotional näheren Verhältnisses ist gemacht.  Ja, es war mir ja klar, dass mein zu Hause das Übungsfeld sein wird, um das, was im Dunkeln so klar zutage getreten ist, nämlich meine eigene starke und zugleich weiche lichtvolle Präsenz, auch zu einer dauerhaften Präsenz werden zu lassen.

Und nach nun erst 4 Tagen kann ich sagen, das geht in einem rasanten Tempo.
Ich danke Dir, liebe Saskia, dass Du mir diesen Raum und diese Zeit bei Dir geschenkt hast, die für mich so wertvoll sind und sich dadurch jetzt die Knospe meines inneren Reichtums geöffnet hat.
Ich denke das nicht mehr nur, ich sehe es bildlich und fühle es – und ich spüre das tägliche Wachstum. Alles ist verändert. Mein ganzes Sein.
Jede Kleinigkeit in meinem Alltag und in meinen Beziehungen erzeugt jetzt einen anderen Klang in mir – und das auf allen Eben gleichzeitig. Und das fühlt sich so stimmig an.
Ich sehe Bedeutungen in Bildern und fühle sie – das, was noch in alten Mustern auftaucht, und wie es sich mehr und mehr neu ausrichtet in mir und sich das auch mitteilt in Worten und in Gesten, in meiner ganzen Haltung.
Das neue Erleben ist schön und das Zuschauen dabei genauso.
Vieles hat sich zu Erkenntnissen verdichtet.
Eine neue Klarheit entsteht dadurch, dass ich bemerke, wie und wo sich die Dinge wiederholen und  das immer Gleiche sich nur jeweils anders ausgedrückt.
Ich sehe und fühle, dass Angst, Kampf, Widerstand, Anpassen, Verstecken, Flucht, Rückzug, Starre, sich groß machen, gesehen werden wollen, sich klein machen, sich abwerten, sich verstecken, sich ganz herausnehmen, sich aufgeben, sich tot stellen – und das sich aus all dem ergebende müde und unlebendig sein, mich bisher dominiert haben.
Ich sehe und erlebe, dass sich diese Vielfalt an Kräften aus bestimmten Kernen speist. Das alte Lebensgerüst habe ich schon sehr weit aufgedeckt und genau in dem Maße kommen nun auch die dahinterliegenden Kraftquellen zum Vorschein und zum Wiederfließen – und meine Kernenergie.
Ich „muss“ nun nichts mehr beschönigen (mir schön reden) oder beschleunigen, bemerke aber, wenn es doch noch so ist. Alles fließt von selbst in mein Leben – so, wie ich offen bin dafür.
In jedem zweiten Satz habe ich gesagt „ich muss“ oder „ich müsste“ – das habe ich vorher nie bemerkt. Danke, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast und ich dadurch mein Denken und Verhalten verändere und mich nicht mehr selbst kaputt mache.
Besonders das Fühlen lernen –  meine Gefühle zu erkennen und anzuerkennen, offen auszusprechen und da sein zu lassen, ohne Bewertungen, haben diese großen Veränderungen bewirkt.
Mehr und mehr wandeln sich meine Denk- und Fühlweise in ein Getragen-sein. Ein Getragen-sein in meinem Fluss – mein inneres Kind mit mir.
Es ist so gut, dass ich z.Z. zu Hause sein kann und diesen Prozess noch wirklich sehr intensiv weiterlebe.

Also, es ist weise, sich mehr Tage in der Dunkelheit zu gönnen, als die Angst es vorschreibt, denn es ist ein berührender Prozess von großem Tiefgang und der Beginn einer neuen Freundschaft mit mir selbst. Das ist mein Fazit.

Und nochmals mein Dank an Dich, liebe Saskia, für Deine Arbeit mit dem inneren Kind. Innere-Kind-Arbeit ist mir nicht unbekannt, aber auf Deine Art und Weise hat sie für mich den Zugang zu mir selbst neu hergestellt. Ich wollte meine innere Wahrheit entdecken und lebendig werden lassen – und das hat sich erfüllt – und weitreichender als geahnt.

Danke und liebe Grüße von Petra (29.6.2017)

Danke, liebe Petra, für Deine Rückmeldung, die mich sehr berührt! Es war wundervoll, Dich begleiten zu dürfen und ich freue mich sehr mit an Deinen Veränderungen! Alles, was Du schreibst, klingt wirklich super gut in der Spur! In dem Sinne ein entspanntes, sicheres Weiterlaufen auf DEINEM WEG … Herzliche Umarmung und alles Liebe, Saskia

 

1.Nachtrag von Petra (30.6.2017)

Mir scheint, dass ich die ersten Tage – im Dunkeln und noch 3 Tage danach, also 10 Tage lang, mit der Kleinstkindphase beschäftigt war. Ich sehe in meiner Aufarbeitung nicht so sehr einzelne Ereignisse, sondern mehr einen kontinuierlichen Fluss. Meine Seele zeigt mir in den Traumbildern in verschiedenen Sequenzen jeweils ein Thema. Dies so zu begreifen, habe ich bei Dir gelernt.

Gestern ging es um meine ersten Lernschritte in die Welt – die mein Kind an meiner Hand  gut gehen konnte.

Heute zeigt sich das Thema „Erziehung“ und was es mit mir (meine Schulzeit und meine Berufstätigkeiten sind heute in meinem Fokus) bzw. mit uns allen gemacht hat. Dieser Herr Fröbel (und andere), der meinte, Kinder seien zu erziehen und ihr eigenes Lebensfeuer ihnen auszutreiben. Und so praktizieren wir es alle gemeinsam. Wir leben im Anpassen und uns vergleichen – und „gut“ zu sein oder „schlecht“. Das gut-sein erzeugt ein Trugbild von uns – oberflächlich fröhlich, innen unzufrieden (so wie bei mir). Das schlecht-sein führt zum Zusammenbruch und krank sein oder zur Aggressivität und Gewalt – so wie wir es gerade überall erleben.

Immerhin war das „Erziehen“ eine Entwicklung, weg vom vorherigen Zustand, wo Kinder nur als Last empfunden und als Lasttiere genutzt wurden.

Oh, es ist hohe Zeit, ein neues Verständnis zu gewinnen von dem Wert unserer inneren Lichtes. Gut , dass ich dabei bin – so wie viele andere auch- und die Entwicklung diesen Weg nimmt.

Liebe Saskia, danke für Deine gestrigen Rückantworten und ein behütetes Sein wünscht Dir Petra

2. Nachtrag von Petra (2.7.2017)

Liebe Saskia,

… die Träume bringen täglich was Neues zum Vorschein und jeder Tag neue Erfahrungen und Erkenntnisse.

Meine Erlebnisse und Gespräche in der Außenwelt haben sich sehr verändert. Sie sind getragen von so einem innigen Fließen. Das ist wirklich einmalig.

Auch die Gespräche mit meinem Mann gehen in diese Richtung. Eine tiefe Ruhe ist in mir eingekehrt – und das ist so schön.

Ich kann nur immer wieder DANKE sagen – auch mir selbst und meiner Seele.

Ich habe nicht die Absicht, Dir täglich Feedbacks zu schreiben. Das hat sich nun halt so ergeben.
Aber wir werden sicher nochmal voneinander hören.

Für jetzt schöne Grüße und einen schönen Sonntag von Petra

 

Lotusblüte-blau, Dunkelretreat Rückmeldungen


7 Tage Dunkelretreat von Rebekka 1. – 8.6.2017

Im Video berichtet Rebekka über ihre tiefen Erkenntnisse, Sie tauchte ein in die Traum- und Seelenebene, heilte emotionale Verletzungen aus der Kindheit, genoss das innere Licht im absolut dunklen Raum und fühlte sich nach einer Woche wie ein komplett neuer Mensch.

Ihr Fazit nach nur einer Woche Dunkelheit: „Ich fühle mich wie neu geboren und unglaublich reich beschenkt! Nichts ist so heilsam wie die Kombination Dunkelretreat und Innere-Kind-Arbeit.“ Das schaffe Klarheit sowie einen stabilen Boden unter den Füßen und gebe Antwort auf wichtige Fragen: Wer bin ich? Was ist meine Lebensaufgabe? In welche Projekte stecke ich meine Energie?

Vielen Dank, Rebekka, für Deine Rückmeldung, Dein tiefes Sich-Einlassen, für Deine Öffnung mir gegenüber und dass ich Dich auf Deiner Innenreise begleiten durfte. Es war mir eine Ehre! Dankbare & herzliche Grüße, Saskia 

Lotusblüte, Dunkelretreat Rückmeldunge

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